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Fahren im Gelände

.. so war der Titel unseres Sonderdienstes am 31.08.2013. Man mag sich an dieser Stelle sicherlich fragen, was das mit der Feuerwehr zu tun hat. Als Fahrzeugführer von Feuerwehrfahrzeugen muss man jederzeit in der Lage sein auch kurzfristig zu beurteilen, ob eine Fahrt gefahrlos möglich ist. Dieses bezieht sich nicht nur auf die besonderen Maße des Fahrzeuges mit der Frage: "komme ich da so an den Fahrzeugen /Hindernissen vorbei?" oder aber auch "ist mein Fahrzeug zu hoch für diese Durchfahrt"? Diese Frage stellten sich schon einige Fahrzeugführer hoher Aufbauten und blieben prompt an der
Unterführung in der Bahnhofstraße "hängen". Wichtig für uns ist auch zu beurteilen, ob im Einsatzgeschehen eine Straße oder ein unbefestigter Weg befahren werden kann. Aufgrund des hohen Gewichtes der Fahrzeuge ist dieses nicht überall gefahrlos möglich. Um nun dafür ein entsprechendes Gefühl entwickeln zu können, haben wir diesen Sonderdienst durchgeführt. Wir haben uns zu diesem Termin tatkräftige Unterstützung von einem Fahrlehrer geholt, der uns am Abend vorher im theoretischen Unterricht das Thema näher gebracht hat. Am nächsten Morgen hat er uns dann (abseits des normalen Straßenverkehrs) in das Gelände "gescheucht". In diversen Fahrübungen haben wir uns mit Fahrzeug und Untergrund vertraut gemacht. Hierbei haben wir aber auch die Grenzen von Mensch und Maschine im Gelände kennengelernt. Eine wichtige Erfahrung, die uns im Einsatz sicherlich hilfreich sein kann.
Nachdem wir dann aus dem Gelände wieder auf dem Vorplatz des Feuerwehrhauses angekommen waren stand "Wagenpflege" auf dem Programm. Allein dieses nahm ungefähr 2 Stunden in Anspruch. Es ist aber wichtig, da die Fahrzeuge im Einsatz tadellos funktionieren müssen.
Vielen Dank an dieser Stelle auch "unserem" Fahrlehrer Michael Pries, der uns bei diesem Dienst so unterstützt hat.