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Gefahrenpotenzial Feuerwehrhaus (Kieler Nachrichten)

Raisdorfer Feuerwehrgerätehaus ist in schlechtem Zustand und am falschen Standort – Lösung dringend gesucht

 

Schwentinental. „Der Feuerwehr fällt das Dach auf den Kopf“ – nach Sturmtief „Christian“ war das in Raisdorf (Schwentinental) keine Redensart mehr, sondern (mittlerweile reparierte) Realität. Der Vorfall in der Fahrzeughalle erinnerte nachdrücklich an die bereits bekannte Tatsache, dass das Gerätehaus in der Bahnhofsstraße in schlechtem Zustand ist. Auch der Standort ist in der Diskussion. Die Zukunft des Hauses war deshalb auch Gesprächsthema bei der Jahreshauptversammlung der Raisdorfer Feuerwehr. „Wir sind uns als Stadt im Klaren, dass etwas passieren muss“, sagte Bürgermeisterin Susanne Leyk in ihrer Rede – entweder müsse am Standort investiert oder das Feuerwehrhaus verlegt werden. Die Tendenz der Feuerwehr geht klar in Richtung Neubau an einem anderen Standort. „Man kann die Tore nicht breiter zaubern“, so Wehrführer Stefan Kühl über die inzwischen knapp gewordenen Maße des Gerätehauses. Für einen Anbau ist aber kein Platz. Ein weiteres Problem ist die Tatsache, dass sich die Feuerwehr den Vorplatz mit der Post teilt. Bei Alarm komme die Drehleiter kaum vom Hof, wenn gegenüber gerade angeliefert werde, so Kühl. Und dann sind da noch die Parkplatzsorgen der Einsatzkräfte in der Bahnhofstraße. Problem: Sie sollten nicht mit den Geschäftskunden konkurrieren, natürlich nicht die eigene Ausfahrt zustellen und trotz der Eile möglichst auch nicht in Konkurrenz zum Durchgangsverkehr oder gar den eigenen Löschfahrzeugen treten. „Die Feuerwehrunfallkasse hat schon vor längerer Zeit auf dieses Problem hingewiesen“, erinnert Kassenwartin Annegret Lepschies. Dass der Standort „suboptimal“ ist, gibt auch die Bürgermeisterin zu: „Wir müssen den Verkehr in der Bahnhofsstraße zur Kenntnis nehmen“. Der Knoten solle noch in diesem Jahr durchschlagen werden, kündigte sie an. Das Nachdenken über Alternativstandorte hat bei der Feuerwehr längst begonnen – eine Wunschliste, auch mit Blick auf die Verkehrssituation, gibt es bereits. (Quelle Kieler Nachrichten_Seliger)