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wieder mal St. Martins-Weg 3

Am Donnerstag, den 27.03.14 wurde um 19:08 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Raisdorf über digitale Meldeempfänger  zu einer Rauchentwicklung im St. Martins-Weg alarmiert. Dort haben zwei Mitglieder des Vorstandes die Chance genutzt, um im alten Pastorat, welches in der nächsten Zeit abgerissen werden soll, eine Alarmübung zu  organisieren.  Das Gebäude wurde mit Theaternebel verraucht und drei Mitglieder der Jugendfeuerwehr wurden als vermisste Personen im Haus verteilt, die von den Einsatzkräften gerettet werden sollten. Acht Minuten nach der Alarmierung trafen die ersten Einsatzkräfte der Raisdorfer Wehr ein und erkundeten die Lage. Da für diesen Einsatz viele Atemschutzgeräteträger benötigt wurden, hat der Einsatzleiter sofort die Kameraden der Feuerwehr Klausdorf nachalarmieren lassen. Die Erkundung ergab eine Person, die im ersten Obergeschoss am Fenster stand und mit lauten Hilferufen auf sich aufmerksam machte. Zwei weitere Jugendliche wurden im Keller des Gebäudes vermisst. Während die Besatzung des LF16/12 mit Steckleiter eine Menschenrettung durchführte, ging ein Trupp unter Atemschutz in das verrauchte Gebäude zur Menschenrettung vor. Nachdem die Klausdorfer Kameraden an der Einsatzstelle eintrafen,  wurde diese durch den Einsatzleiter in die Lage eingewiesen und unterstützen die Raisdorfer Wehr. Weitere Atemschutztrupps gingen über zwei verschieden Eingänge, im sogenannten Zangenangriff, vor, um die vermissten Personen möglichst schnell zu retten. Nachdem die Personen gerettet wurden, das Feuer gelöscht und das Gebäude rauchfrei gemacht wurde, wurden die Materiealien zusammengepackt und die Fahrzeuge wieder einsatzbereit gemacht. Zur Abschlussbesprechung und zur Kameradschaftspflege gab es im Raisdorfer Feuerwehrhaus im Anschluss  noch eine Grillwurst. (Bericht Timo Baldowsky)