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Schwein gehabt ?

Das kann man nur sagen, weil durch den umgestürzten Anhänger nicht noch andere Verkehrsteilnehmer geschädigt wurden.  Beim Abbau der Zeltstadt im Freibad und auf dem Jahnplatz kehrten wir dann zum Feuerwehrhaus zurück und entluden unsere Fahrzeuge. Hier sollten wir nun um 14.20 Uhr  unseren nächsten Einsatz bekommen. In einem umgestürzten Anhänger eines Schweinetransportes waren die Tiere gefangen. Zusammen mit der Feuerwehr Rastorf wurden die Fahrzeuge rund um den Anhänger in Stellung gebracht. Zusätzliche Gerätschaften, die eine Absperrung darstellten,  ( Leitern, Schlauchkörbe, Schaummittelbehälter etc.) wurden ebenfalls rund um den Anhänger postiert. Somit hatten wir ein „Gatter“ rund um den Anhänger gebaut. Nachdem die Türen des Anhängers geöffnet wurden, sahen wir das ganze Dilemma. Die Tiere waren teilweise übereinander gestapelt und konnten aus eigener Kraft nicht den Anhänger verlassen. Nun war Muskelkraft gefragt. Nicht ganz einfach bei ca. 220 kg Gewicht der Schweine. Teilweise mussten  4-5 Kameraden anpacken, um das Tier einigermaßen aus dem Anhänger zu bekommen.  Alle Tiere wurden mit Wasser besprüht, damit  die Wärme den Tieren nicht noch zusätzlich Schaden zufügt. Für einige Tiere war der Stress allerdings so groß, dass diese vor Ort  getötet werden mussten. Nachdem ein Kranwagen den Anhänger aufgerichtet hatte und das Technische Hilfswerk die Tierkadaver eingesammelt hat, war der Einsatz für uns gegen 19.00 Uhr (nach ca. 5 Stunden) beendet.