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alle "guten" Dinge sind drei

Als wenn uns der Tag noch nicht genug Einsätze beschert hätte, wurden wir zu einem Betrieb in der Lise-Meitner-Str. gerufen. Die Leitstelle wurde von einem privaten Bewachungsunternehmen darüber informiert, dass dort ein Brandalarm aufgelaufen sei. Gegen 21.45 Uhr wurde deswegen Alarm für uns ausgelöst. Nach Ankunft und Erkundung wurde auf dem Gelände ein beißender Geruch festgestellt. Es wurde ein technischer Defekt in einer Elektroverteilung ausgemacht. Da der Betrieb auch Ammoniak zur Kühlung einsetzt und der Geruch genau in diese Richtung ging, wurde vorsichtshalber der Löschzug Gefahrgut (LZG) alarmiert. Kurz nach Eintreffen hat sich der Erkundungstrupp mit Vollschutz ausgerüstet und eine Messung durchgeführt. Diese zeigte eine geringe Konzentration von Ammoniak an.  Parallel zur Messung des LZG wurde von uns der „Dekon-Platz“ = Dekontaminations-Platz aufgebaut. Hier werden die Einsatzkräfte,  die unter Vollschutz gearbeitet haben, „gesäubert“. Das Wasser dazu wird danach in entsprechende Behälter verbracht, die dann einer speziellen Entsorgung übergeben werden.  Nachdem ein Service-Techniker sich die Verteilung angesehen und provisorisch repariert hatte, konnten wir den Einsatz um 0.30 Uhr beenden.

 

Anmerkung (Quelle Wikipedia):

Ammoniak  ist eine chemische Verbindung von Stickstoff und Wasserstoff. Es ist ein stark stechend riechendes, farbloses, wasserlösliches und giftiges Gas, das zu Tränen reizt und erstickend wirkt. Ammoniak ist eine der meistproduzierten Chemikalien und Grundstoff für die Produktion aller weiteren Stickstoffverbindungen. Der größte Teil des Ammoniaks wird zu Düngemitteln, insbesondere Harnstoff und Ammoniumsalzen, weiterverarbeitet.