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Zusammenarbeit intensiviert

(LW) Am 15.06. war lt. Dienstplan wieder ein Außendienst angesetzt. Die Wehrführung der Raisdorfer Feuerwehr hatte sich ein Übungsszenario überlegt. Bei einem Anbieter für Wohn- (wagen, mobile) im Gewerbegebiet kam es aus ungeklärter Ursache zu einem Brand. Zusätzlich bekamen wir die Information, dass mindestens 2 Personen noch im Gebäude vermisst werden. Sofort rückten wir zum Einsatzort aus. Schon auf der Anfahrt zum Übungsobjekt war klar, dass wir diesen Einsatz nur zusammen mit den Kameradinnen und Kameraden aus Klausdorf bewältigen können. (Anmerkung: im „Ernstfall“ würde die Leitstelle in Kiel aufgrund des Einsatzes sofort beide Wehren parallel alarmieren). Am Einsatzort angekommen wurde dann der Innenangriff unter Atemschutz vorbereitet. Gleichzeitig wurde die Wasserversorgung aufgebaut. Die eintreffenden Kräfte der Kameraden aus Klausdorf  haben sofort den Innenangriff mit weiteren Atemschutzgeräteträgern unterstützt. Da das Übungsszenario so ausgelegt war, dass die Wasserversorgung über das Hydrantennetz nicht ausreicht, wurden die Kräfte aus Klausdorf für eine unabhängige Wasserversorgung (Wasserentnahme aus einem offenen Wasserentnahmeschacht in der Hertzstraße) eingesetzt. Somit konnte dann genug Wasser für den Innen- und Außenangriff bereitgestellt werden. In diesem Einsatzgeschehen waren zahlreiche Atemschutzgeräteträger im Einsatz, somit wurde die Atemschutzüberwachung (gestellt aus einem Kameraden der Raisdorfer Wehr)  mit einem Kameraden aus Klausdorf verstärkt. So konnte der intensive Innenangriff und dem damit verbundenen Funkverkehr erstklassig gemeistert werden. Die vermissten Personen wurden schnell gefunden und der Brand war nach einiger Zeit eingedämmt, sodass die Einsatzleitung den Befehl zum Abrücken geben konnte.  Der Weg führte aber nicht jede Feuerwehr zu ihrem Gerätehaus, sondern in die Bahnhofstraße nach Raisdorf. Zur Pflege der Kameradschaft steuern wir jeweils das Feuerwehrgerätehaus der ausarbeitenden Wehr an. Hier wird dann bei einer entsprechenden „Manöverkritik“ ein kleiner Imbiss gereicht und Gespräche unter den Kameradinnen und Kameraden beider Wehren gepflegt. Auch diese Zusammenarbeit hat gezeigt, dass die Schwentinentaler Feuerwehr sehr gut aufgestellt ist und die Zusammenarbeit weiterhin sehr gut funktioniert. Im Namen der Feuerwehr Schwentinental möchten wir uns an dieser Stelle auch bei der Fa. Krüger Caravan dafür bedanken, dass wir an diesem Tage dieses Objekt für unsere gemeinsame Übung nutzen durften.