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Rauchentwicklung bei Fa. Giesecke Zum See 4-6

So lautete das Einsatzstichwort für eine ausgearbeitete Übung. Vor kurzer Zeit wurden wir von Herrn Horn der Fa. Giesecke angesprochen, ob wir nicht dort in seinen Räumlichkeiten eine Übung durchführen möchten. Die letzte Übung liegt nunmehr schon einige Zeit zurück und die Gegebenheiten haben sich nach der letzten Übung verändert. Diese Einladung haben wir natürlich gern angenommen. Zu dritt haben wir dann ein Übungszenario ausgearbeitet. In Folge einer Brandentwicklung kam es zu starkem Rauch im Bereich der Werkstatt. Zusätzlich wurden 2 Personen dort vermisst. Damit die Übung auch realistisch wirkt, haben wir unsere Nebelmaschine dort aufgestellt und 3 Übungspuppen versteckt. Kurz danach haben wir dann die restliche Wehr alarmiert und die Lage durchgegeben. Nach kurzer Zeit fuhren die Einsatzfahrzeuge vor und die Erkundung rund um das Gebäude wurde durchgeführt. Nach dem die Lage vom Einsatzleiter eingeschätzt wurde, sind dann die Fahrzeuge gemäß ihrem taktischen Wert eingesetzt worden. Die ersten Trupps haben sich schnell mit Atemschutz ausgerüstet, damit die Rettung und weitere Erkundung im Innenraum schnell durchgeführt werden kann. Zusätzlich wurde im hinteren Bereich des Gebäudes die Drehleiter in Stellung gebracht und die Wasserversorgung zu den Fahrzeugen aufgebaut. Schon nach kurzer Zeit wurden die Personen aufgefunden und in das Freie befördert. Auch die zusätzlich zur Übung eingebaute  dritte Person wurde schnell aufgefunden. Bei der Brandbekämpfung im rückwärtigen Raum zeigte sich dann noch eine weitere Person auf dem oberen Balkon, der offensichtlich der Fluchtweg nach unten abgeschnitten war. Diese wurde mittels der Drehleiter dann auch noch gerettet. Nach gut 45 Minuten konnte dann „Feuer aus“ gemeldet werden. Die Materialien (Schläuche, Atemschutzgeräte etc.) wurden wieder auf die Fahrzeuge verladen.  Danach hielt die Familie Horn noch eine Überraschung für uns bereit. Für alle 31 Einsatzkräfte gab es Würstchen, Brötchen und Getränke. Nach einer kurzen Manöverkritik ging es dann wieder ins Feuerwehrhaus. Vielen Dank an dieser Stelle an die gesamte Familie Horn, die so für unser leibliches Wohl gesorgt hat, verbunden mit dem Dank, an diesem Objekt üben zu können. Es ist schon gut, wenn man so die Gebäude auch mal von innen in eine Übung mit einbeziehen kann