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48-Stunden-Dienst / Berufsfeuerwehrtag der Jugendfeuerwehr Raisdorf

Vom 02.06.-04.06.17 führte die JF Raisdorf einen Berufsfeuerwehrtag / 48-Stunden-Dienst durch. Zudem war die Patenfeuerwehr, die JF Schöneiche bei Berlin, mit eingeladen. Mit 3 Löschgruppen und einer Einsatzleitung rückten die Jugendlichen zu insgesamt 22 Einsätzen im Ortsgebiet Raisdorf aus. Zudem wurde eine computergestützte Leitstelle von den Jugendlichen betrieben. Hier, in der Leitstelle, liefen die „Notrufe“ und „Fragen der Bürger“ auf. Die „Disponenten“ der Leitstelle mussten danach einen Alarm im System eintragen, die Fahrzeuge zuweisen und einen „Alarm“ mit Gong und Durchsage durchführen. Auf zwei Alarmmonitoren wurden die angeforderten Fahrzeuge angezeigt. Hiernach hieß es das „Alarm-Fax“ von der Leitstelle abholen und mit den Löschgruppen zu den vorbereiteten Einsätzen zu fahren. Diese waren zuvor vom Betreuerteam vorbereitet und aufgebaut worden. Ein Kamerad der Einsatzabteilung, Gunnar Gradert, fuhr jeden Einsatz zuvor an und baute Puppen, Rauch oder „Mehl“ als Ölspur auf. Zudem spielte Gunnar schon fast Hollywoodreif den „besorgten Anrufer“ und verwirrte so manches Mal deutlich die Einsatzleitung, welche von den Jugendlichen gestellt wurde. Alle Jugendfeuerwehrmitglieder, von Raisdorf und Schöneiche bei Berlin, schliefen und verpflegten sich im Feuerwehrhaus Raisdorf. Dort wurde von der Kameradin Katharina Gerken mit Hilfe von Petra Wulf und Katrin Pries die Küche betrieben. Am Freitag ging die Veranstaltung ruhig los. So mussten lediglich 2 Einsätze gefahren werden. Die Jugendlichen waren sehr aufgeregt und schliefen daher erst sehr spät ein. Der Samstag ging sehr früh los. In der „Kneipe", Uttoxetterhalle, war ein Rauchmelder zu hören. Beim Eintreffen kam den erkundeten Einsatzleitern eine leicht angetrunkene Person aus der „Kneipe“ entgegen, die ihren Kameraden „Werner“ suchte. Mit Mühe und Not konnten die Jugendlichen den „Gast“, welcher von einem Betreuer gespielt wurde, daran hindern wieder ins Gebäude zu gehen. Aber auch ein „Containerbrand“ bei Spiele Wagner in der Dieselstraße gehörte mit zu den vorbereiteten Einsätzen, wie auch eine Brandmeldeauslösung im Altenheim St. Anna. Ferner haben aber auch Bürger „Einsätze“ vorbereitet. So war in der Dorfstraße „eine Person von der Leiter gefallen“ und musste von den Jugendlichen Erstversorgt werden, bis der Rettungswagen vor Ort war. So wurden immer unter „schauspielerischer Meisterleistung“ die Einsätze, wie im wahren Leben, den Jugendlichen vorgeführt. Diese mussten dann ihr erlerntes Fachwissen unter Beweis stellen und die richtigen Maßnahmen einleiten. Zudem wurde die JF am Samstag von einem echten Rettungswagen vom Malteser Hilfsdienst den ganzen Tag über unterstützt. Recht herzlichen Dank hier an den Kameraden Marcus Nitschmann und dem Malteser Hilfsdienst. Ferner wurde die 3. Löschgruppe durch ein historisches Fahrzeug geführt. Einem LF 16 Rundhauber aus dem Jahre 1977, welchen die Jugendlichen liebevoll „Holzklasse“ tauften, da man immer so schön auf den hölzernen Rückbänken hin- und herrutschte.   Alle Jugendlichen wurden von sich selbst eingeteilt, dass jeder mal alle 3 Löschgruppenfahrzeuge besetzen konnte. Zudem wurden die beiden Jugendfeuerwehren miteinander vermischt, um den Kontakt zueinander zu fördern.   Krönender Abschluss war ein „Brand vom Verwaltungsgebäude“ auf dem alten Klärwerkgelände. Hier mussten alle Löschgruppen ran und alle Rohre besetzen. Dann hieß es „aus allen Rohren Wasser marsch“. Die JF Raisdorf bedankt sich an dieser Stelle bei allen aktiven Kameraden der FF Raisdorf für die Unterstützung, der Firma Spiele Wagner, dem St. Anna-Heim, dem Malteser Hilfsdienst, der Familie Michalczyk, Familie Theobald, dem „Hollywood-Star“ Gunnar Gradert und dem Fahrer der „Holzklasse“ Michael Stahnke.