Alarmübung 2008: "Bewusstlose" Person schnell gefunden
KN-Online, 21.11.2008:
Einsatz bei Giesecke war nur eine Übung
"Bewusstlose" Person schnell gefunden
Schwentinental - Großer Einsatz für die Raisdorfer Feuerwehr: Auf dem Gelände der Firma Giesecke "Zum See" brannte es am Donnerstagabend zum Glück aber nicht wirklich.
Ein angenommener Brand in der Lagerhalle und eine vermisste Person sollten die an der Übung beteiligten 29 Aktiven eine runde Stunde beschäftigen. Ein äußerst zufriedenes Fazit zog Raisdorfs Feuerwehrchef Rainer Pöhlmann, der als Beobachter des Übungsszenarios die Einsatzleitung an seine Stellvertreterin Annegret Lepschies abgegeben hatte. Keine fünf Minuten habe es seinen Angaben zufolge gedauert, bis das erste Fahrzeug am Einsatzort eintraf. Schon exakt neun Minuten nach der Alarmierung über die Leitstelle befand sich der erste Atemschutztrupp im verrauchten Hallengebäude. "Die Kameraden haben sich schon während der Fahrt umgezogen", so Pöhlmann. Die "bewusstlose" Person wurde schnell gefunden. Als besondere Einlage musste zudem ein während der Suche vermeintlich umgekippter, nicht mehr ansprechbarer Atemschutzgeräteträger gerettet werden. Zum Ende der Übung kam dann auch der Hochleistungslüfter noch zum Einsatz, der an Bord des Drehleiterwagens mitgeführt wird und nach der Brandlöschung verqualmte Gebäude im Eiltempo rauchfrei pustet.
Die Übung sollte übrigens auch zeigen, wie die Straßen für die großen Einsatzfahrzeuge angesichts der abends am Straßenrand abgestellten Pkw zu befahren sind. Auch hier konnte Rainer Pöhlmann Entwarnung geben. Zwar habe man "Zick-zack fahren müssen". Keine Zufahrt sei jedoch versperrt gewesen und "die Hydranten waren frei zugänglich". uhl

Zufrieden mit dem Verlauf der Übung war Raisdorfs Feuerwehrchef Rainer Pöhlmann
(links, neben ihm Ernst-Peter Pöhlmann im Fahrzeug des
Einsatzleiters), der sich als reiner Beobachter fleißig Notizen machte.

Übungseinsatz für die Raisdorfer Feuerwehr: Exakt neun Minuten nach der Alarmierung
konnte dieser Atemschutztrupp am Donnerstag gegen 19 Uhr in das verrauchte Hallengebäude einrücken. Fotos: uhl