Kieler Nachrichten, 25. September 2009:

Großübung in Schwentinental

Schwentinental - Das war ein Großaufgebot an Feuerwehr-Einsatzkräften am Donnerstagabend auf dem Gelände des DRK Schul- und Therapiezentrums Schwentinental.

Mit insgesamt 20 Fahrzeugen rücken 120 Aktive der Feuerwehren aus Raisdorf, Klausdorf, Rosenfeld und Preetz sowie weitere Beteiligte von Polizei, DRK-Rettungsdienst aus Kiel und Plön zu einer Alarmübung in die Henry-Dunant-Straße im Ortsteil Raisdorf aus. Im dortigen Internatsgebäude, so die angenommene Lage der von der Raisdorfer Wehr organisierten Großübung, ist es durch einen Schwelbrand zu starken Rauchentwicklungen gekommen. Über Rauchmelder wird gegen 18.30 Uhr Alarm ausgelöst. Das Treppenhaus ist beim Eintreffen der Wehren bereits verqualmt, der Fluchtweg für die Heimbewohner somit versperrt. Erschwerend kommt hinzu, dass der Brandherd zunächst nicht zu lokalisieren ist. Schnell werden die ersten Personen evakuiert.

Insgesamt sind es am Ende gut 30 Bewohner und Betreuer, die zum Teil unter Einsatz gleich zweier Drehleitern aus den Obergeschossen des Gebäudes „gerettet“ und anschließend auf einem Sammelplatz im Freien versorgt werden. Parallel dazu beginnen nach Aufbau einer Wasserversorgung die Löscharbeiten. Auf einige Außenstehende wirkt die Szenerie auf dem Raisdorfer DRK-Gelände dabei täuschend echt. Gemeindewehrführer Olaf Meier-Lürsdorf und sein Stellvertreter Rainer Pöhlmann sind sichtlich zufrieden mit dem Übungsverlauf. Ein Fazit und mögliche Konsequenzen für den Ernstfall gibt es vorerst nicht. „Wir werden uns am kommenden Mittwoch im kleinen Kreis mit den Führungskräften der beteiligten Feuerwehren, mit Polizei und DRK-Bereitschaft zur Manöverkritik zusammensetzen“, so Pöhlmann.

 

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