09.03.2026 (12:35)

Alarmierung

550 Minuten

Einsatzdauer

FEU G 00

Einsatzstichwort

30

Einsatzkräfte

BRAND IM EINFAMILIENHAUS

Oppendorfer Weg

EINSATZBERICHT

Am frühen Nachmittag wurden wir zu einem Brandeinsatz in den Oppendorfer Weg alarmiert. Bereits auf unserer Anfahrt konnten wir eine starke Rauchentwicklung wahrnehmen.

Als wir an der Einsatzstelle eintrafen, standen Teile des Dachstuhls des Gebäudes in Brand. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich noch Menschen im Haus befanden, hatte für uns die Menschenrettung oberste Priorität. Zwei unter Atemschutz stehende Trupps gingen zur Erkundung in den ausgedehnten Räumlichkeiten vor. Glücklicherweise konnte schnell Entwarnung gegeben werden: Menschen befanden sich nicht mehr im Gebäude.

Parallel hierzu brachten wir unsere Drehleiter vor dem Gebäude in Stellung. Im rückwärtigen Bereich unterstützte uns die Drehleiter aus Klausdorf. Im Verlauf des Einsatzes waren zeitweise bis zu vier Atemschutztrupps gleichzeitig zur Brandbekämpfung im Einsatz. Auch hier standen die Trupps unter Atemschutz.

Da sich die Zwischendecke zwischen Ober- und Dachgeschoss als nicht mehr als ausreichend tragfähig erwies, mussten wir die innere Brandbekämpfung im Obergeschoss einstellen. Um eine weitere Brandbekämpfung zu ermöglichen, öffneten wir die Dachhaut von außen über unsere Drehleiter.

Aufgrund der weiterhin starken Rauchentwicklung wurde eine Warnmeldung über MOWAS herausgegeben. Die Bevölkerung wurde gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Schließlich erfolgte der massive Löschangriff über die beiden Drehleitern sowie über mehrere handgeführte Strahlrohre.

Zur Versorgung der zahlreichen Einsatzkräfte alarmierten wir zusätzlich unsere Verwaltungsabteilung.

Um auch die letzten Glutnester im Dachbereich erreichen zu können, wurde im weiteren Verlauf ein Bagger eingesetzt. Dieser hat uns beim kontrollierten einreißen des Daches wertvolle Dienste geleistet. Schließlich konnte die Präsenz des Rettungsdienstes schrittweise reduziert werden. Später wurden auch die Kameradinnen und Kameraden aus Klausdorf aus dem Einsatz entlassen.

Final führten wir umfangreiche Nachlöscharbeiten durch. Diese konnten schließlich gegen 21:00 Uhr abgeschlossen werden. Anschließend übergaben wir die Einsatzstelle an die Polizei.

Wir sagen Danke 🙂

Wir bedanken uns bei unseren Kameradinnen und Kameradinnen aus Klausdorf für ihren Einsatz und die Unterstützung. Ein lieber Dank geht auch an unsere Verwaltungsabteilung, die uns im Einsatz mit geschmierten Brötchen, heißen Würstchen und Getränken kulinarisch mit neuer Energie versorgt hat.

Ein besonderer Dank geht an die Firma Szupryczynski. Wir finden es klasse wie schnell und unkompliziert uns ein Bagger zur Verfügung gestellt wurde. Vielen Dank!