Gesamtübersicht

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Gesamtübersicht2018-04-02T16:01:54+00:00

Ausbildung & Training

... Vielfalt pur.

Wie vielfältig die Aufgaben der Feuerwehr geworden sind, spiegelt sich in dem Umfang und der Bandbreite der Lehrgänge wieder.

Das Grundgerüst für den Dienst bei der freiwilligen Feuerwehr bilden die Lehrgänge Truppmann I & II sowie Funk.

Darüber hinaus gibt es weiter spannende Aufgaben:
… wie wäre es mit dem Atemschutz?
… oder doch lieber Technische Hilfe?
… bzw. die Ausbildung zum Maschinisten?

… auf jeden Fall braucht es neben diesen ganzen Ausbildungen auch eine Menge an praktischer Übung.

Mit dieser Ausbildung beginnt alles:
Der Lehrgang „Truppmann Teil I“ ist die Grundausbildung einer jeden Feuerwehrfrau / eines jeden Feuerwehmanns.

Ausbildungsinhalte:
Rechtsgrundlagen, Brennen und Löschen, Fahrzeugkunde, Gerätekunde, Rettung, Erste Hilfe, Löscheinsatz,  Technische Hilfeleistung, Verhalten bei Gefahr, Unfallversicherung.

Der Truppmann II baut auf dem Truppmann I auf:
Dieser Lehrgang dient zur Festigung des bereits erlernten Wissens & der Vertiefung der weiteren feuerwehrtechnischen Kenntnisse.

Ausbildungsinhalte:
Grundlagen des Zivil- und Katastrophenschutzes, ABC-Gefahrstoffe, Besondere Gefahren im Zivilschutz, Sonderfahrzeuge, Rettung, Löscheinsatz, Technische Hilfeleistung, Erste Hilfe, Physische und psychische Belastung ,Wasserförderung, Objektkunde

Im Anschluss an die erfolgreich abgeschlossene Truppmannausbildung kann der Lehrgang „Sprechfunk“ belegt werden:
Er beinhaltet die wesentlichen Merkmale zur Übermittlung von Nachrichten mit Sprechfunkgeräten im Feuerwehrdienst (BOS-Sprechfunk).

Ausbildungsinhalte:
Rechtsgrundlagen, Physikalisch- technische Grundlagen, Sprechfunkbetrieb, Kartenkunde & Besonderheiten des Digitalfunkes

Der Truppführerlehrgang ist der erste Lehrgang im Bereich Führung:
Er befähigt dazu einen Trupp nach den Weisungen / einem Auftrag innerhalb einer Gruppe oder Staffel zu führen.

Ausbildungsinhalte:
Rechtsgrundlagen, Brennen und Löschen, Fahrzeugkunde, Verhalten bei Gefahren, Löscheinsatz, Technische Hilfeleistung, ABC-Gefahrstoffe, Brandsicherheitswachdienst

Nach den ersten – erfolgreich absolvierten – vier Modulen kann der Lehrgang Atemschutzgeräteträger absolviert werden:
Ziel des Lehrgangs ist es, die Befähigung zum Einsatz unter Atemschutz.

Ausbildungsinhalte:
Atemschutztauglichkeit (G26-3), Grundlagen der Atmung, Atemgifte, Atemschutzeinsatzgrundsätze, Atemschutzgeräteeinsatz

Die Grundausbildung der Maschinisten:
Ziel der Ausbildung ist es, die Befähigung zum Bedienen maschinell angetriebener Einrichtungen und Geräte zu erlangen sowie Kenntnisse und Verhaltensweisen bei Inanspruchnahme von Sonderrechten auf Einsatzfahrten zu bekommen.

Ausbildungsinhalte:
Aufgabenbereiche, Löschfahrzeuge, Feuerlöschkreiselpumpen, Wasserförderung, sonstige Geräte, Rechtsgrundlagen

Die Fahrermaschinisten – Ausbildung:
… darüber hinaus – und bei besonderer Eignung – kann die Ausbildung zum Fahrer – Maschinisten mit dem gleichzeitigen Erwerb des Führerscheins Klasse C erlangt werden.

Die Grundausbildung im Bereich der Technischen Hilfe:
Bei dieser Ausbildung werden – je nach Schwerpunkt – die verletztenorientierte Rettung, die richtige Handhabung der Ausrüstung sowie die Bedienung der Geräte für die technische Hilfeleistung (auch im größeren Umfang) vermittelt.

Diese Ausbildung gliedert sich in mehrere Abschnitte:
TH Teil A: Patientengerechte Rettung nach dem „Hamburger Modell“ bei Verkehrsunfällen
TH B: Technische Hilfe bei LKW, Bus und landwirtschaftlichen Maschinen
TH THuBiB: Technische Hilfe und Brandbekämpfung in Bahnanlagen

Ausbildungsinhalte:
Aufgaben der Feuerwehr, Physikalische Grundlagen, Hoch- und Tiefbauunfälle, Geräte für die Technische Hilfeleistung, Trenn- & Rettungsgeräte, Hydraulische Rettungsgeräte, – Mehrzweckzüge, Hebegeräte, Geräte für TH auf oder an Gewässern, – Abstützungen, Verkehrssicherungs- & Beleuchtungsgeräte

Die Sonderdienste werden werden wehrintern angeboten & durchgeführt:
Dieses Training richtet sich an alle Kameradinnen und Kameraden; und dient der praxisvertiefenden Übung.

Die Sonderdienste umfassen:
Absturzsicherung, Atemschutznotfalltraining, Fahrertraining, Maschinisten- & Drehleitertraining

Theorie mag trocken klingen, ist aber notwendig:
Vieles was hier vermittelt wird, geht in die praktische Arbeit, dient der Vertiefung des Wissens und kann auch im Einsatz hilfreich sein.

Inhalte:
jährliche Sicherheitsunterweisung, Besprechung & Reflektion von Übungen und Einsätzen, Vorträge, Neuerungen rund um die Feuerwehr(technik)

Letztendlich fließt hier alles zusammen:
Wichtig ist hier das ganzheitliche Wissen. Nicht jede(r) kann oder muss alles wissen oder können; daher ist die Arbeit bei der Feuerwehr Teamarbeit.
Entscheident ist, dass wenn es darauf ankommt – jeder Handgriff sitzt.

… daher ist auch hier regelmäßiges praktisches Training notwendig:
Jeden zweiten Montag findet ein praktisches Training unter Einsatzbedingungen statt.