Das Wetter wird besser, die Tage werden länger und was bedeutet dies für die Jugendfeuerwehr? Es geht nach draußen und Übungen finden wieder unter freiem Himmel statt.

Für die erste große (und die Betonung liegt hier auf „große“) Übung hat sich die Jugendfeuerwehr die Wasserentnahmestelle in der Radwardstraße ausgesucht. Da die Jugendfeuerwehr zwischenzeitlich auf 31 Mitglieder angewachsen ist, wollen natürlich auch möglichst viele Jugendliche gleichzeitig etwas tun, ohne den, bei der Feuerwehr häufig genutzten, Bereitschaftsraum.

Das bedeutete nun also, dass ingesamt drei Gruppen (eine Gruppe ist eine taktische Einheit und besteht aus 6 Personen) sowie 9 Strahlrohre für den Übungs-Löschangriff zum Einsatz kamen. Bei den Großen der aktiven Feuerwehr wäre soetwas schon ein größerer Einsatz, der glücklicherweise nur sehr selten vorkommt.
Um das Wasser von der Entnahmestelle zu den Strahlrohren zu bekommen waren natürlich auch Schläuche nötig. Hierzu kamen 18 sogenannte C-Schläuche zum Einsatz, die, hätte man sie alle hintereinander gelegt, eine Länge von 360 Metern ergeben.

Nach dem Wasserspaß kam dann leider noch das obligatorische Aufräumen. So mussten 360 Meter Schlauch gerollt werden, damit alle Fahrzeuge wieder für den nächsten Einsatz bereit sind. Und das ist dann wieder der Vorteil mit einem großem Team. Wie heißt es so schön: Viele Hände – schnelles Ende!

Gunnar Liebich – Jugendfeuerwehrwart
Gunnar Gradert – Pressesprecher