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Presse_alt2018-08-23T11:51:05+00:00
Lutz Wehrmacher
Lutz WehrmacherPressesprecher

Hallo,

ich heiße Lutz Wehrmacher, bin 50 Jahre alt, verheiratet und habe einen Sohn. Ich bin Account Manager bei einem IT-Unternehmen

Vor über 20 Jahren gab es in der Nachbarschaft einen mit Wasser vollgelaufenen Keller. Die Nachbarin bat mich um Hilfe und ich informierte die Feuerwehr. Der Wasserstand im Keller betrug ca. 40 cm. Kurz nach dem Eintreffen der Feuerwehr wurde ich durch den damaligen Wehrführer gefragt, ob ich nicht Lust hätte, die Feuerwehr zu verstärken. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt meine blaue Latzhose getragen und unterschied mich nicht großartig von den angerückten Feuerwehrleuten. Als ich dann noch erzählte, dass ich schon über eine Mitgliedschaft nachgedacht hatte, weil ich den Aufruf im damaligen „Raisdorfer Kurier“ gesehen hatte, bekamen die Anwesenden gleich „glänzende“ Augen. Als ich dann noch erzählte, dass ich bei der Bundeswehr den Führerschein in der Klasse 2 erworben hatte, war der Deal perfekt. Kurz vereinbarten wir, dass ich zum nächsten Dienst von einem Feuerwehrkameraden abgeholt werden würde. Daraufhin habe ich nach kurzer Bedenkzeit gleich „ja“ gesagt und bin seitdem ununterbrochen Mitglied der Freiwilligen FEUERWEHR RAISDORF.

Besonders wichtig ist mir, dass ich anderen Menschen in Notsituationen helfen kann. Die professionelle Ausbildung bei der Feuerwehr gibt mir dazu ein gutes und sicheres Gefühl. Ich habe immer gedacht, dass bei der Feuerwehr nur Menschen sind, die auch einen handwerklichen Beruf ausüben. Weit gefehlt, es sind dort Kameradinnen und Kameraden unterschiedlichster Berufe am Start. Jeder wird nach seinen Fähigkeiten optimal eingesetzt. Die Kameradschaft innerhalb der Wehr ist ein hohes Gut. Jeder hilft jedem, auch außerhalb der Feuerwehr. Wo bekommt man das heute noch, wo doch in vielen anderen ehrenamtlichen Tätigkeiten gefragt wird, „und was habe ich da für einen Vorteil, wenn ich jetzt hier tätig bin“?

Seit 15 Jahren bin ich Mitglied des Vorstandes. Mit zwei Amtsperioden als gewählter Gruppenführer und danach als (nicht stimmberechtigtes) Mitglied als Pressesprecher. Der Pressesprecher ist der offizielle Vertreter der Wehrführung in Richtung Berichterstattung zu sämtlichen Medienvertretern. Dabei gilt es immer sorgsam und verantwortungsvoll die Balance zwischen dem Datenschutz und der Information abzuwägen.